Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen
Die 16-jährige Deborah Blau flüchtet aufgrund von familiären und sozialen Problemen in eine Parallelwelt. In ihrer Parallelwelt spricht sie mit ihren Freunden, einigen selbsterschaffenen Göttern, sogar eine eigene geheime Sprache. Weder ihre Familie noch ihr weiteres Umfeld kann damit umgehen und so wird Deborah in eine geschlossene Abteillung einer Psychatrie eingewiesen. Die Diagnose Schizophrenie. Zum Glück arbeitet in der Psychatrie eine junge Ärztin, die Sich Deborah annimmt und versucht sie behutsam in die Realtität zurückzuholen...
Hannah Green beschreibt in diesem Buch ihren eigenen Lebensweg. Der Leser erfährt in diesem, doch auch schon sehr altem Buch aus dem Jahr 1962, viel über den Umgang der Kranken untereinander, den Zusammenhalt und die Furcht und die Hilflosigkeit der Außenwelt. Ich finde den Roman sehr gut geschrieben, obwohl es schon eine Weile dauert sich in den doch schwierigen Schreibstil hineinzulesen. Auch die schizophrenen Gespräche von Deborah, wenn sie mit "ihren Göttern" spricht sind manchmal schwierig aufzufassen. Hannah Green will mit ihrem Roman Botschaften vermitteln: Schreit, wenn ihr das Gefühl habt, schreien zu müssen. Lauft wenn ihr laufen wollt. ... Denn zu oft unterdrücken wir Gefühle und Bedürfnisse, weil es eventuell quer zum gesllschaftlichen Leben stünde. Sie gibt sowohl Betroffenen Kraft ihre Krankheit in der Gesellschaft zu überwinden, aber auch anderen Menschen Kraft die Barrieren der Gessellschaft gegenüber Schizophren-Kranken abzubauen. Auch ich konnte mich aus persönlicher Teilbefangenheit sehr gut in dieses Buch hineinversetzen. Solche Bücher sollten öfters geschrieben werden. Hannah Green hatte den Mut und ich danke ihr, dass ich ihre Lebensgeschichte lesen konnte.
Fazit: Keine leichte Kost, aber absolut lesenswert.
Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen
Hannah Green
Weltbild Verlag
ISBN: 389350981X
Hannah Green beschreibt in diesem Buch ihren eigenen Lebensweg. Der Leser erfährt in diesem, doch auch schon sehr altem Buch aus dem Jahr 1962, viel über den Umgang der Kranken untereinander, den Zusammenhalt und die Furcht und die Hilflosigkeit der Außenwelt. Ich finde den Roman sehr gut geschrieben, obwohl es schon eine Weile dauert sich in den doch schwierigen Schreibstil hineinzulesen. Auch die schizophrenen Gespräche von Deborah, wenn sie mit "ihren Göttern" spricht sind manchmal schwierig aufzufassen. Hannah Green will mit ihrem Roman Botschaften vermitteln: Schreit, wenn ihr das Gefühl habt, schreien zu müssen. Lauft wenn ihr laufen wollt. ... Denn zu oft unterdrücken wir Gefühle und Bedürfnisse, weil es eventuell quer zum gesllschaftlichen Leben stünde. Sie gibt sowohl Betroffenen Kraft ihre Krankheit in der Gesellschaft zu überwinden, aber auch anderen Menschen Kraft die Barrieren der Gessellschaft gegenüber Schizophren-Kranken abzubauen. Auch ich konnte mich aus persönlicher Teilbefangenheit sehr gut in dieses Buch hineinversetzen. Solche Bücher sollten öfters geschrieben werden. Hannah Green hatte den Mut und ich danke ihr, dass ich ihre Lebensgeschichte lesen konnte.
Fazit: Keine leichte Kost, aber absolut lesenswert.
Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen
Hannah Green
Weltbild Verlag
ISBN: 389350981X
cynthia - 30. Jun, 18:47






