Mediensenf
Neue Rubrik, neue Inhalte. Im Mediensenf decke ich Fehler im Journalismus auf, Absurdes, Lustiges, Kurioses und alles Merkwürdige was in den Medien so rumschwirrt...
Heute gefunden in der Frankfurter Rundschau: Im Artikel "Lasst die Kirche im Dorf" habe ich Formulierungen gefunden, die meiner Meinung nach eher der Alltagssprache zugeordnet werden, aber nicht im Journalismus verwendet werden sollten. In dem Artikel geht es um die Abbaggerung des sächsischen Dorfes Heuersdorf. Hier einige Auszüge: "Aus 60 Metern Höhe rotzen sie Abraum auf die Kippe" oder "Soll er über den Tisch tanzen, wenn das Dorf über den Haufen gebaggert wird?" oder "Alles wegen 52 Millionen Tonnen Braunkohle, die gerade mal viereinhalb Jahre lang die Esse vom Kraftwerk qualmen lassen?" oder "bei manchen anderen sind Fenster eingeschmissen". Hätte man nicht einfach werfen statt rotzen, abbaggern statt über den Haufen baggern, Schornstein statt Esse und statt schmeißen einschlagen verwenden können?
Heute gefunden in der Frankfurter Rundschau: Im Artikel "Lasst die Kirche im Dorf" habe ich Formulierungen gefunden, die meiner Meinung nach eher der Alltagssprache zugeordnet werden, aber nicht im Journalismus verwendet werden sollten. In dem Artikel geht es um die Abbaggerung des sächsischen Dorfes Heuersdorf. Hier einige Auszüge: "Aus 60 Metern Höhe rotzen sie Abraum auf die Kippe" oder "Soll er über den Tisch tanzen, wenn das Dorf über den Haufen gebaggert wird?" oder "Alles wegen 52 Millionen Tonnen Braunkohle, die gerade mal viereinhalb Jahre lang die Esse vom Kraftwerk qualmen lassen?" oder "bei manchen anderen sind Fenster eingeschmissen". Hätte man nicht einfach werfen statt rotzen, abbaggern statt über den Haufen baggern, Schornstein statt Esse und statt schmeißen einschlagen verwenden können?
cynthia - 30. Okt, 19:24






