Louise hires a Contract Killer
Louise arbeitet in einer Textilfabrik, die über Nacht klammheimlich geschlossen wird. Jetzt sitzen alle Arbeiterinnen mit einer mickrigen Abfindung auf der Straße. Doch Louise hat eine Idee: Warum nicht die Abfindungen zusammenlegen und damit einen Auftragskiller für den Chef anheuern? Louise stößt auf Michel, einen Sicherheitsmann, der nichts drauf hat, das aber gut verbergen kann. Mit viel Geschwätz nimmt er Louises Auftrag an. In Wahreheit lässt er jedoch seine krebskranke Cousine den Boss niederschiessen. Am Ende war es der Falsche und die beiden machen sich auf die Suche nach dem wahren Schuldigen. Ein wahrer Rachefeldzug beginnt...
Der Film "Louise hires a Contract Killer", der im Originaltitel an die beiden Protagonisten "Louise-Michel" und zugleich auf die bekannte französische Anarchistin Louise Michel verweist, ist eine Parabel auf die entfesselte Wirtschaft und die Ohnmacht der kleinen Leute in Frankreich. Denn bei allem was man so in den letzten Wochen und Monaten von Streiks, Fabrikbesetzungen und Manager-Entführungen gehört hat, spinnt dieser Film mit bösartigem Humor die Sachlage weiter: Warum nicht auch den Chef töten?!
Der Humor in diesem Film ist sehr, sehr makaber sowie eigenwillig und Respekt scheinen die Regisseure dieses Films vor niemanden zu haben. Übertreibungen sind der zentrale Punkt. Aber die Botschaft heißt, sich nicht klein kriegen zu lassen.
Fazit: 90 pechschwarze Minuten mit zwei anarchischen Killern. Wer´s gerne etwas abwegig mag, wird diese rabenschwarze Komödie mögen. Aber nicht jedem wird diese Groteske gefallen und manchen Besucher eher abschrecken.
Der Film "Louise hires a Contract Killer", der im Originaltitel an die beiden Protagonisten "Louise-Michel" und zugleich auf die bekannte französische Anarchistin Louise Michel verweist, ist eine Parabel auf die entfesselte Wirtschaft und die Ohnmacht der kleinen Leute in Frankreich. Denn bei allem was man so in den letzten Wochen und Monaten von Streiks, Fabrikbesetzungen und Manager-Entführungen gehört hat, spinnt dieser Film mit bösartigem Humor die Sachlage weiter: Warum nicht auch den Chef töten?!
Der Humor in diesem Film ist sehr, sehr makaber sowie eigenwillig und Respekt scheinen die Regisseure dieses Films vor niemanden zu haben. Übertreibungen sind der zentrale Punkt. Aber die Botschaft heißt, sich nicht klein kriegen zu lassen.
Fazit: 90 pechschwarze Minuten mit zwei anarchischen Killern. Wer´s gerne etwas abwegig mag, wird diese rabenschwarze Komödie mögen. Aber nicht jedem wird diese Groteske gefallen und manchen Besucher eher abschrecken.
cynthia - 14. Okt, 21:01






