Crossing Over
Grenzpolizist Max Brogan ist ein Kämpfer gegen illegale Immigration und einer der wenigen, denen das Schicksal der Immigranten tatsächlich am Herzen liegt. Von seinen Kollegen muss er dafür viel Kritik einstecken. Sein Partner Hamid Baraheri ist ein überzeugter Muslim. Obwohl sein Vater als letztes Mitglied des Clans kurz vor der Einbürgerung steht, herrscht im Haus der Familie noch immer ein strenger, von islamischen Traditionen geprägter Umgangston. Denise Frankel ist Anwältin für Immigrationsfragen. Bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit und ihrem Kinderwunsch steht ihr Mann Cole hinten an. Dieser ist Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde und verschafft sich Ersatzbefriedigung, indem er die Australierin Claire, deren Touristenvisum schon lange abgelaufen ist und die unbedingt Karriere als Schauspielerin in Hollywood machen will, zu Sexdiensten zwingt. Als die muslimische Schülerin Taslima ein kritisches Referat hält, in dem sie die Flugzeugattentäter vom 11. September nicht als Monster, sondern als Menschen mit einer Aussage darstellt, wird sie erst von ihren Mitschülern zur Schnecke gemacht und dann vom FBI einkassier. Auf tragische Weise werden all die Einzelschicksale miteinander verbunden…
„Crossing Over“ blickt kritisch auf die Immigrationspolitik der USA und erzählt von Träumen und Alpträumen, die mit dem Erlangen der amerikanischen Staatsbürgerschaft einhergehen. Filmemacher Wayne Kramer will dabei nicht nur Missstände anprangern, sondern die erpresserische Wahrheit zeigen. Der Film zeigt düstere Seiten der amerikanischen Gesellschaft und stellt sich gegen das System der USA. „Crossing Over“ ist interessant, aber auch sehr melancholisch inszeniert. Sentimentalitäten reihen sich aneinander als ob es kein Ende gäbe. Die Handlungsstränge sind zwar realistisch und gut dokumentiert, jedoch sehr flach. Das Drehbuch ist zu schlicht gestrickt.
Fazit: „Crossing Over“ ist nicht der ganz große Wurf: Zu wenig Dramaturgie, zu wenig Genialität. Für Melancholiker aber ein zu empfehlender Film.
„Crossing Over“ blickt kritisch auf die Immigrationspolitik der USA und erzählt von Träumen und Alpträumen, die mit dem Erlangen der amerikanischen Staatsbürgerschaft einhergehen. Filmemacher Wayne Kramer will dabei nicht nur Missstände anprangern, sondern die erpresserische Wahrheit zeigen. Der Film zeigt düstere Seiten der amerikanischen Gesellschaft und stellt sich gegen das System der USA. „Crossing Over“ ist interessant, aber auch sehr melancholisch inszeniert. Sentimentalitäten reihen sich aneinander als ob es kein Ende gäbe. Die Handlungsstränge sind zwar realistisch und gut dokumentiert, jedoch sehr flach. Das Drehbuch ist zu schlicht gestrickt.
Fazit: „Crossing Over“ ist nicht der ganz große Wurf: Zu wenig Dramaturgie, zu wenig Genialität. Für Melancholiker aber ein zu empfehlender Film.
cynthia - 1. Jul, 11:48






