Inglorious Basterds
Ein Trupp aus deutsch-jüdischen Deserteuren und Befehlsverweigern, die im 2. Weltkrieg nach Amerika geflohen sind, schließen sich gemeinsam mit amerikanischen Juden dem amerikanischen Leutnant Aldo Raine (Brad Pitt) an. Ihr spezieller Auftrag: Skalps von Nazis im damals von den Nazis besetzten Frankreich der 40er Jahre zu sammeln. Und das ist wortwörtlich gemeint: Der Trupp, der sich "Inglorious Basterds" nennt, schneiden Nazis, die sie erlegen, die Kopfhaut ab und sammeln diese als Trophäen. Als sie erfahren, dass in einem kleinen Kino vor Paris eine große Filmpremiere starten soll, an der auch Goebbels und Hitler anwesend sind, planen die Basterds einen großen Anschlag, um Hitler und sein Gefolge für allemal auszulöschen. Auch die Kinobetreiberin Shozanne Dreyfuss (Mélanie Laurent), eine inkognito Jüdin, die mit ansehen musste wie der "Judenjäger" Hans Landa (Christoph Waltz) ihre Familie tötete, will die Premiere ebenfalls für eine große Racheaktion nehmen...
Quentin Tarantino ist durch vermeintlich zynische Gewaltexzesse wie "Pulp Fiction" oder "Kill Bill" bekannt geworden. In seinem neuem Film "Inglorious Basterds" schlägt er mit allerhand Trivalem wieder zu. Ein echter Tarantino-Film eben. Der zweieinhalbstunden Film entstammt keinem puren amerikanischem Genre, sondern ist ein starker dialogstarker Autorenfilm, der eine unglaublich befreiende Geschichte zu erzählen hat. Tarantino zieht den Film nicht in die Länge, sondern bereichert ihn in der Breite. Dialoge - plötzliche Gewehrsalven und dann wieder Dialoge. Die Dramaturgie zieht. Auch die Schauspieler überzeugen. Brad Pitt als Aldo Rain spielt seine Rolle hervorragend. Die schauspielerische Leistung von dem Österreicher Christoph Waltz hat mich jedoch noch mehr begeistert. Er spielt den Zyniker Hans Landa, der seine Mord- und Machtphantasien bis zum Exzess auslebt. Waltz überzeugt zu 100 Prozent und hat sich neben dem Darstellerpreis in Cannes auch durchaus den Oscar 2010 verdient. Aber auch die Nachwuchsschauspielerin Mélanie Laurent als jüdischer Racheengel ist absolut großartig in ihrer Rolle. Der zahlenmäßig größte Anteil der Schauspieler sind Deutsche wie Daniel Brühl, Til Schweiger oder Diane Kruger. Und auch diese können sich sehen lassen.
Fazit: Tarantino hat mit diesem Film ein Meisterwerk geschaffen, indem der Film und das Kino, die Wirklichkeit besiegt. Grandios! Pflichtprogramm für jeden Cineasten.
Quentin Tarantino ist durch vermeintlich zynische Gewaltexzesse wie "Pulp Fiction" oder "Kill Bill" bekannt geworden. In seinem neuem Film "Inglorious Basterds" schlägt er mit allerhand Trivalem wieder zu. Ein echter Tarantino-Film eben. Der zweieinhalbstunden Film entstammt keinem puren amerikanischem Genre, sondern ist ein starker dialogstarker Autorenfilm, der eine unglaublich befreiende Geschichte zu erzählen hat. Tarantino zieht den Film nicht in die Länge, sondern bereichert ihn in der Breite. Dialoge - plötzliche Gewehrsalven und dann wieder Dialoge. Die Dramaturgie zieht. Auch die Schauspieler überzeugen. Brad Pitt als Aldo Rain spielt seine Rolle hervorragend. Die schauspielerische Leistung von dem Österreicher Christoph Waltz hat mich jedoch noch mehr begeistert. Er spielt den Zyniker Hans Landa, der seine Mord- und Machtphantasien bis zum Exzess auslebt. Waltz überzeugt zu 100 Prozent und hat sich neben dem Darstellerpreis in Cannes auch durchaus den Oscar 2010 verdient. Aber auch die Nachwuchsschauspielerin Mélanie Laurent als jüdischer Racheengel ist absolut großartig in ihrer Rolle. Der zahlenmäßig größte Anteil der Schauspieler sind Deutsche wie Daniel Brühl, Til Schweiger oder Diane Kruger. Und auch diese können sich sehen lassen.
Fazit: Tarantino hat mit diesem Film ein Meisterwerk geschaffen, indem der Film und das Kino, die Wirklichkeit besiegt. Grandios! Pflichtprogramm für jeden Cineasten.
cynthia - 21. Okt, 17:29






